Mein Senf zu: Summsalabim
Sei gegrüßt.
Ich bin vor einer gefühlten Ewigkeit zufällig über Gaiagames gestolpert. Ich war direkt begeistert von deren Konzept, aber irgendwie habe ich mich nie getraut Kontakt aufzunehmen, obwohl ich so gerne Spiele von Gaiagames hier vorstellen wollte.
Letztlich habe ich Anfang des Sommers dann über die Buchhandlung den Kontakt gesucht. Ich bin nämlich absolut davon überzeugt, dass die Spiele auch super in unser Sortiment passen. Ich habe also den Köpfen hinter dem Spieleverlag eine Mail geschickt und fragte ob ich vielleicht ihre Postkartenspiele Testspielen könnte, um sie meinem Chef vorzustellen. Der liebe Kevin fragte dann ob ich auch gleich das neuste Spiel „Summsalabim“ testen wollte. Und ob ich wollte!
An dieser Stelle vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar an Gaiagames.
Die Rezension gibt meine ehrliche Meinung wieder.
Allgemeine Infos
In einer schwierigeren Variante, macht dann auch noch der böse Zauberer Pestizido dem Hummelvolk das Leben schwer. Durch seine giftigen Zauber wird das Nektar sammeln noch zusätzlich erschwert.
Titel | Summsalabim |
Verlag | Gaiagames |
Alter | ab 5 Jahren |
Für wie viel Personen? | 2 – 5+ Personen |
Dauer | 15 Minuten |
EAN | – |
Autor*innen | Karin Hetling |
Illustration | Nicole Pustelny |
Mein Senf
Endlich mal ein Spiel, dass man mit schon mit kleinen Kindern spielen kann, dass aber auch Erwachsenen noch Spaß macht! Ein richtiges Familienspiel also.
Ich habe „Summsalabim“ bisher nur mit anderen Erwachsenen gespielt, aber allen hat es Spaß gemacht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass wir das Spiel gut mit unserem Neffen und bald auch mit unserer Nichte spielen können.
Tatsächlich klingt es erstmal so, als ob das Spiel super einfach wäre und damit echt langweilig für Erwachsene. Aber der Eindruck täuscht. Ich habe drei Runden – mit unterschiedlichen Leuten – gespielt, wovon wir nur eine gewinnen konnten, zweimal ist unser Hummelvolk kläglich verhungert.
Und ja, wir konnten nur eine Runde gewinnen. Bei „Summsalabim“ handelt es sich nämlich um ein kooperatives Spiel. Das heißt entweder alle gewinnen oder alle verlieren. Man spielt sozusagen zusammen gegen das Spiel.
Ganz nebenbei lernt man* dann auch noch ein paar Dinge. Koordination und motorische Fähigkeiten werden genauso geschult, wie die Bedeutung von Hummeln (oder anderen Bestäubern) und die Gefahren von Pestiziden nähergebracht wird. Das alles ohne erhobenen Zeigefinger. Nicht langweilig erklärend oder gar belehrend, sondern eben einfach nebenbei beim Spielen.
Und das Spielen ist wirklich lustig! Wir haben alle viel gelacht, während wir da summend um den Tisch herum saßen und versuchten etwas Nektar zu sammeln.
Dazu kommt dann einfach die nachhaltige Herstellung: Plastikfrei, FSC-zertifiziertes und recyceltes Papier, umweltfreundliche Farben, regional in Deutschland produziert.
Gaiagames möchte einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten, indem sie spielerisch gesellschaftlich relevante Themen näherbringen. Ich liebe es, dass das Ganze bis zum Ende durchdacht ist und an so vielen Stellen auf ein nachhaltiges Geschäftskonzept – inklusive nachhaltige Produktion – geachtet wird.
Deine
Marina
(DarkFairy)
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