Mein Senf zu: Das blaue Ei

Sei gegrüßt.

Heute ist Gründonnerstag. Somit steht Ostern vor der Tür. Was würde da besser passen, als die heute eine Ostergeschichte vorzustellen? Aber eben eine die zu meinen Themen passt.
Zum Glück habe ich so eine Ostergeschichte entdeckt, als ich einen meiner neuen Lieblingskinderbuchverlag entdeckte, den veganen Kinderbuchverlag Next Level. Vielleicht erinnerst du dich, dass ich vor noch nicht allzu langer Zeit das Buch „Tiere backen einen Kuchen“ aus eben diesem Verlag vorgestellt habe.

Im Gegensatz zu „Tiere backen einen Kuchen“, habe ich von dem heutigen Buch „Das blaue Ei“ ein Leseexemplar bekommen – also, das heißt, es hat mich auch erreicht und ging nicht in der Post verloren. Ich hätte es mir ja auch glatt wieder gekauft (weil ich es so interessant fand), aber es war leider über unseren Laden kurzfristig nicht zu bekommen, daher habe ich doch noch einmal eine Mail an die Verlegerin Moïra geschickt…

Daher an dieser Stelle herzlichen Dank an Moïra und ihren veganen Kinderbuchverlag Next Level für das Leseexemplar.
Die Rezension gibt natürlich dennoch meine ehrliche Meinung wieder.

Allgemeine Infos

InhaltsangabeEckdatenAutor*in
Cover des Kinderbuchs "Das blaue Ei"Mitten im Wald entdeckt das Osterhasenkind ein blaues Ei.

Wie hübsch es ist! Natürlich nimmt es diesen Schatz mit nach Hause. Denn wer etwas findet, darf es auch behalten.
So ist es doch, oder? Was dann passiert, wird Ostern in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Fest machen…

– Klappentext
Titel  Das blaue Ei
Autor*in  Katharina Bacher
Illustrator*in  Theda Mimilaki
Übersetzer*in  –
Verlag  Der vegane Kinderbuchverlag Next Level
ISBN  978-3-9823851-1-2
Seiten  24
Erscheinungsdatum  15.03.2022
Preis  10,90 €

Stand: 22.03.23, 08:08 Uhr

Katharina Bacher
Katharina ist die Autorin von »Grün macht groß«. Katharina ist eine Wortkünstlerin – hier geht es zu ihrem Blog: https://diepampelmuse.com

Verlagsangabe (Stand: 22.03.23; 08:06Uhr)

Mein Senf

„Das blaue Ei“ eignet sich hervorragend fürs Osternest. Nicht nur wegen der Geschichte mit Osterhasen, sondern auch wegen der praktischen Größe.
Das handliche 16 x 15 cm große Buch, lässt dabei aber nichts vermissen, was ein großes Bilderbuch bietet. Zum Mitnehmen (etwa in den Urlaub) eignet es sich sogar deutlich besser.

Aber jetzt zum Inhalt. Der setzt sich, wie in Bilderbüchern üblich, aus zwei Teilen zusammen: Dem Text und den Illustrationen.
Ich beginne diesmal mit den Illustrationen. Diese faszinieren mich sehr. Illustratorin  Theda Mimilaki schafft ein richtiges Kunststück: Die Bilder sind „realistisch“, da ist z.B. ein Haus auf einer Blumenwiese oder ein Wald, aber gleichzeitig sind sie absolut phantastisch. Es wirkt alles ein bisschen wie in einer Traumwelt. Ich liebe diese Kombination sehr! Vor allem passt es natürlich auch irgendwie zur Osterhasenthematik. Besonders ins Auge gestochen ist mir außerdem die Mimik des Osterhäschens. Unglaublich, wieviel sich mit so einem relativ einfach gezeichneten Gesicht ausdrücken lässt – alle Emotionen, die in der Geschichte beschrieben werden, spiegeln die Bilder unnachahmlich wider.

Die Geschichte selbst ist nicht weniger fantasievoll. Ich mag die Bilder, die die Geschichte in meinen Kopf erschafft sehr – z.B. die läutenden Osterglocken (und ja, hier ist die Blume gemeint).
Das Osterhäschen handelt immer nachvollziehbar – und zwar sowohl für Kinder als auch Erwachsene nachvollziehbar – wodurch die Geschichte wirklich lange funktioniert und Spaß macht. Sie kann immer wieder zu Ostern (vor)gelesene werden und ist nicht nach einem Jahr schon wieder zu platt. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte – je nach Kind natürlich – ab 2 bis ins Grundschulalter wirklich sehr gut funktioniert.
Das Beste ist aber definitiv die Lösung, die das Osterhäschen für das Osterei-Problem findet, bzw. wie es auf diese Lösung kommt. Das Ganze ist einfach ehrlich und witzig. Es macht das Osterhäschen so unglaublich sympathisch.

Ich mag, dass das Buch zwar auch wieder sowohl herstellerisch, als auch inhaltlich vegan ist – wie vom veganen Kinderbuchverlag zu erwarten – die Geschichte aber eben eher subtil diese Thematik aufgreift. Man kann die Geschichte genauso gut so lesen, dass man nicht einfach etwas behalten darf, das anderen gehört. Das macht die Geschichte wenig moralisch und somit auch zu einem super Geschenk – eben auch für nicht vegane Familien. Von mir eine absolute Empfehlung für diese herzerwärmende Ostergeschichte!

Deine
Marina
(DarkFairy)

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