Montagsfrage: Logik oder rasante Wechsel?

Sei gegrüßt.

Wie es aussieht werden – zumindest bei uns – die nächsten Tage wieder warm und schwül, auch wenn die Temperatur langsam sinkt. Aber von 30°C aus, braucht es eben ein bisschen, bis es wirklich kühl ist… Meine Temperaturen sind das definitiv nicht. Im Sommer würde mir ein Maximum von 25°C locker reichen. So um die 20°C finde ich gut. Aber tja… irgendwie hat doch immer irgendwer irgendwas am Wetter zu meckern, oder?

Also schnell weg von diesem Small-Talk-Thema, hin zur Montagsfrage.
Heute fragt Antonia von Lauter & Leise stellvertretende für Torsten von Torsten’s Bücherecke folgendes:

Sind euch eher ständige Handlungswendungen oder eine logische Geschichte wichtig?

Scheinbar kommt nach den Erfahrungen von Torsten und Antonia häufig nur eines von beidem vor.
Entweder ist mir das bisher nie aufgefallen oder aber ich lese die falschen – oder die richtigen?! – Bücher. Da mir Logik schon wichtig ist, lese ich vermutlich tatsächlich die richtigen Bücher ^^‘

Also, ja, Logik ist mir wichtiger als ständig Handlungswechsel. Einer der Gründe warum ich ganz schlecht mit Zeitreise-Plots klarkomme.
Zugegeben: Ich lese selten Bücher, die mit Zeitreise zu tun haben, aber bei Filmen und Serien kommt das schon mal vor und meistens verstehe ich die Logik darin einfach nicht. Es gibt viele Wechsel, viel Action, aber unbedingt logisch ist das nicht. Bei Filmen bzw. Serien schaffe ich es dann, die unlogische Zeitreise einfach hinzunehmen und den Rest zu genießen. Also, wenn mir der Rest gefällt.

Bei Büchern kann ich sowas schwerer ertragen. Ein Buch muss schon richtig, richtig, richtig gut sein, damit ich unlogische Handlungsverläufe toleriere. Richtig gut können sie aber dann meist gar nicht sein, sonst wäre die Handlung auch logisch. Wobei es durchaus vorkommen kann, dass mir ein bestimmter Aspekt, z.B. die Hauptfigur, so gut gefällt, dass ich über alles andere hinwegsehen kann. Aber das ist eher selten der Fall.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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4 Comments

  1. Ping von Torsten's Bücherecke:

    Hallo Marina,

    das Zeitreise Thema fällt mir auch immer sofort ein. Ich mag Zeitreisegeschichten, wirklich aber oft sind sie leider nicht Stimmig. Es gibt ja ein paar Wissenschaftliche Grundlagen und man kann sich auch gerne frei bedienen aber dann bitte nicht bei allem gleichzeitig, was sich ggf. auch widerspricht. Beispiel: Es existieren alle Zeitfolgen parallel. Änderungen der Vergangenheit wirken sich nicht auf unsere Zeitlinie aus (ok, kann ich mit leben). Alternative: Änderungen an der Vergangenheit wirken sich in unserer Zeitlinie aus. Es gibt somit nur eine Zeitlinie. Da kann der umgefallene Sack Reis vor 1000 Jahren dazu führen, dass sich unsere Zeitlinie ändert (es ist ja nur diese eine vorhanden). Wenn man nun aber beide Ansätze je nach Lust und Laune mischt, ergibt das keinen Sinn für mich.

    Ich frage mich aber auch inwiefern da jeder tickt. Sind Stimmigkeitsthemen einem Physiker / Mathematiker wichtiger als jemandem der künstlerisch oder religiös orientiert ist? Religion lässt sich ja in der Regel auch nicht beweisen. Daher heißt es ja auch glauben.

    LG

    Torsten

  2. Ping von wortmagieblog:

    Huhu,

    witzig, dass du ausgerechnet Zeitreisen erwähnst, denn über die habe ich heute auch geschrieben. Obwohl mir Logik normalerweise deutlich wichtiger ist als häufige Wendungen, schaue ich bei Zeitreiseromanen häufig nicht allzu genau hin. Da reicht es mir, wenn das Konstrukt auf den ersten Blick logisch wirkt. Ich möchte mir Enttäuschungen einfach ersparen, also drücke ich da gern mal ein Auge zu. :D

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele Grüße,
    Elli

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