Virtuelle (Berg-)Wanderung – Ich besteige den Fuji

Sei gegrüßt.

Wie jetzt virtuelle Bergbesteigung? Wie soll denn das gehen?
So reagiert so ziemlich jeder, dem ich von meinem Vorhaben erzähle virtuell den Fuji zu besteigen. Es klingt ja auch irgendwie verrückt, aber eigentlich ist es ganz cool.
Heute stelle ich dir dieses Vorhaben und die Website/App vor, die meine Bergwanderung begleitet.

Allgemeine Infos

Das Prinzip dahinterEckdaten
Es geht darum sich selbst zum Sport oder generell mehr Bewegung zu motivieren.

Auf der „The Conqueror“-Website kann man aus 20 verschiedenen Challenges bzw. Routen wählen. Nach dem Erwerb einer Route, erhält man einen Code, mit dem man die Route in der App freischalten kann.
Hier kann man fortan, während eines selbst gesetzten Zeitraumes, Workouts bzw. zurückgelegte Distanzen manuell eintragen (oder über eine kompatible Fitness-App einpflegen). Auf einem mit Google Streetview verknüpften Routenplan, kann man jederzeit schauen, wo man sich gerade theoretisch auf der entsprechenden Route befinden würde und wie es dort aussieht.
Außerdem erhält man bei bestimmten Etappenzielen eine virtuelle Postkarte mit vielen Infos und nach erfolgreichem Abschluss der Challenge erhält man außerdem eine Medaille.

 Titel  The Conqueror Challenges
 Entwickler  https://www.theconqueror.events/
 Erhältlich bei  Google Play und Apple
 Erforderliche Version  Android: 5.0 oder höher

iPhone/iPod touch: Erfordert iOS 10.0 oder neuer

 Preis  App kostenlos; Wanderungen variabel je Nach gewählter Route und Paket

Mein Senf

Ich bin jemand, der ein klares Ziel braucht. Am besten irgendwo schriftlich festgehalten, damit ich es permanent vor Augen habe.
To-Do-Listen organisieren mein halbes Leben. Ich habe sogar eine Zeitlang meine komplette Woche in Stundenpläne eingeteilt. Man hat das gut funktioniert!
Da ist es nur logisch, dass mich sowas in der Art auch zu mehr Bewegung motivieren kann – wenn ich dann sogar noch ein bisschen Geld dafür ausgegeben habe, spornt meine Knausrigkeit mich zusätzlich an ;-P

Mir hilft die Teilnahme auf jeden Fall mich wöchentlich mehr zu bewegen. Da man den Zeitrahmen selbst bestimmt, konnte ich eine Zeitspanne wählen, die mich zwingt was zu tun, aber mir trotzdem auch mal ermöglicht eine Woche nichts zu tun.
Toll finde ich es, dass man nicht nur laufen gehen bzw. nur distanzbasierte Sportarten machen kann, sondern dass es auch eine Umrechnungstabelle gibt, die z.B. angibt, wie viel Kilometer soundso viele Minuten Yoga entsprechen.
Ich persönlich nutze das Programm um generell mehr raus zu kommen und mich zu bewegen, ich zähle also alle Strecken, die ich eben zu diesem Zweck laufe, sprich keine Arbeitswege oder auch nicht der Gang zum Supermarkt.

Dass ich mich für die Besteigung des Fuji-san entschieden habe, überrascht hier vermutlich niemanden – immerhin liegt der Fuji in Japan. Die Route ist insgesamt 74 km lang.
Es macht mir viel Spaß meine Route und meine aktuelle Position am Fuji in Japan nachzuverfolgen und per Streetview zu checken. Auch die Infos zu verschiedenen Etappenzielen in Form der elektronischen Postkarten sind interessant. Mir gefällt die Idee sehr.

Natürlich bin ich v.a. auf meine Medaille gespannt, aber bis dahin habe ich noch etwas mehr als 60 km an Wanderstrecke vor mir.

Deine
Marina
(DarkFairy)

______
Hat dir mein Beitrag gefallen?
Ich würde mich freuen, wenn du ihn teilst:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.