Japan – Mein Senf für die Welt

Schlagwort: Japan

Netzfundstücke #020 – Bentō Box Liebe

Sei gegrüßt.

Seit einer Weile – so Anfang/Mitte Juni – habe ich eine neue Leidenschaft: Bentō Box ASMR. Ich habe auf YouTube einen Kanal entdeckt, der überwiegend Shorts (Kurzvideos) oder aber Zusammenschnitte verschiedener Shorts als „normales“ Video postet. Darin werden Bentō Boxen gepackt. Ganz ehrlich? Ich könnte mir das stundenlang anschauen. Leider sind die Bentos auf besagtem Kanal nicht vegan – nicht mal vegetarisch – aber das stört mich in dem Fall nicht. Ich finde trotzdem Inspiration und kann vieles selbst veganisieren, denn ja, ich habe auch schon selbst Bentō gepackt. Sowohl vor der Entdeckung dieses Kanals als auch danach. Es gibt nichts besseres für mich, um mir den Arbeitstag zu verschönern. Ich mache mir leider viel zu selten ein Bentō.
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Mein Senf zu: Japan Vegan

Sei gegrüßt.

Erst im April habe ich hier über die vegane japanische Küche geschrieben. Dort ist auch eine kurze Auflistung mit Kochbüchern zu diesem Thema zu finden, u.a. das, das ich heute vorstellen möchte. Ich hatte angekündigt, dass ich mich aufs baldige Testen freue. Nun ist es endlich so weit: Ich habe zumindest ein Rezept (Nikujaga, S. 80) getestet – und für absolut köstlich befunden – und das Kochbuch ausführlich in Augenschein genommen. Ich bin bereit für eine Rezension.

Allgemeine Infos

InhaltsangabeEckdatenAutor*innen
Cover des Kochbuches "Japan Vegan"Das Kochbuch »Japan vegan« liefert eine Fülle an japanischen Rezepten, die sich bei uns immer größerer Beliebtheit erfreuen – und das komplett mit pflanzlichen Zutaten. Die Autorin des Buchs, Julia Boucachard, bekam die japanische Küche mit in die Wiege gelegt. Julias Mutter stammt aus Osaka und noch heute entführt der Geschmack von Shoyu-Ramen, Miso-Suppe, Udon-Nudeln, Okonomiyaki und Tempura sie zurück in ihre Kindheit.

Mit fröhlicher Nostalgie erzählt Julia von Japans Köstlichkeiten und verewigt in diesem Buch ihre Lieblingsrezepte. Manche Rezepte sind von Natur aus vegan. Die anderen wandelte sie mit viel Fingerspitzengefühl in vegane um. Sie hat so sichergestellt, dass der Geschmack authentisch zu dem ihrer Kindheit ist, die Gerichte aber gleichzeitig auch vereinbar mit veganer Ernährung.

– aus der Presseinfo vom Verlag zum Buch
Titel Japan vegan
Untertitel Ramen, Gyoza, Okonomiyaki: japanische Spezialitäten einfach pflanzlich
Autor*in Julia Boucachard
Fotos Manon Gouhier
Illustrationen Sanae Nicolas
Übersetzer*in Martina Schmid
Verlag Stiebner
ISBN 978-3-8307-1078-3
Seiten 160
Erscheinungsdatum 08.08.2024
Preis 28,- €

Stand: 16.06.25, 17:52 Uhr

Julia Boucachard teilt ihre Leidenschaft für die japanische Küche mit ihrer Mutter, die in Osaka, Japan, geboren wurde. Im Laufe ihrer Kindheit wurde sie vegetarisch und dann vegan, was ihre Auswahl in Restaurants, insbesondere japanischen, drastisch einschränkte. Nach ihrem Studium eröffnete sie das Mori Café in Paris, wo sie japanische vegetarische Spezialitäten serviert, die von den kulinarischen Erinnerungen ihrer Kindheit inspiriert sind.
Instagram: @moricafeparis.

Verlagsangabe online (Stand: 16.06.25, 17:51 Uhr)
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Vegane japanische Küche

Sei gegrüßt.

Während einige hippe Szene-Läden und Foodspots auf Social Media bekannt werden und viral gehen, ist es scheinbar allgemein nicht so einfach in Japan vegan zu essen. Zumindest sagt das Elisa auf ihrem Blog Japanliebe: Vegetarisch, vegan oder glutenfrei durch Japan reisen (Stand: 19.03.25, 20:56 Uhr)
Ich glaube ihr da ohne Einschränkungen, während ich nämlich leider immer noch nicht im Land der aufgehenden Sonne war, ist Elisa in letzter Zeit mehrmals pro Jahr dort.
Zum Glück heißt aber vegan sein nicht zwangsläufig, dass mensch nicht mehr japanisch essen kann.
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#545 SundaySound – モエチャッカファイア 踊ってみた

Immer wieder sonntags *sing*SundaySound

Japan ist hin und wieder ja etwas schräg und überdreht. Ein Aspekt, der eindeutig in diese Kategorie fällt, ist die „Maid-Kultur“.
Nicht nur in Manga und Anime, sondern auch im echten Leben sind Maid-Cafés ein Ding in Japan – und wenn ich endlich mal ins Land der aufgehenden Sonne komme, werde ich definitiv eines besuchen.
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Mein Senf zu: I am what I am

Sei gegrüßt.

Wenn mensch irgendwo online japanische File oder Serien schauen kann, bin ich am Start. Mit JFF Theater gibt es jetzt einen Streaming-Dienst von der Japan Foundation, der zwar nur wenige Filme anbietet, aber dafür auch kostenlos ist. Davon abgesehen wechseln die Filme alle paar Monate. Ich musste auf jeden Fall was schauen – und siehe da, ein toller Film, der sogar zum Blog passt, kreuzte meinen Weg…

HandlungDatenBesetzung
Kasumi ist 30 Jahre alt und hat ihren Traum, eine professionelle Cellistin zu werden, aufgegeben. Sie lebt wieder bei ihren Eltern und ihrer Großmutter und arbeitet in einem langweiligen Job in einem Callcenter. Kasumis Mutter versucht verzweifelt, Kasumi zu verheiraten, aber Kasumi hat kein Interesse an einer Romanze oder Ehe. Nur wenige Menschen scheinen zu verstehen, dass Kasumi sich nicht einsam fühlt. Als sie eines Tages einen alten Freund wiedertrifft, erhält sie die Kraft, sich den Wahrheiten darüber zu stellen, wie sie ihr Leben leben will.

Inhaltsangabe auf JFF Theater (Stand: 27.03.25, 21:07 Uhr); Übersetzt mit DeepL.com
 Originaltitel そばかす (=Sobakasu)
 Anbieter JFF Theater (bis 01.05.25; kostenlos)
 Produktionsland Japan
 Erscheinungsjahr 2022
 Spieldauer 104 Minuten
 Genre Drama > LGBTQ+
 FSK ? (keine offizielle Angabe gefunden, aber so ab 12 denke ich)
 Regie Shinya Tamada
 Drehbuch Atsushi Asada
 Produktionsfirma (not) HEROINE movies
 Musik Izumi Matsuno
 Kamera ?
 Schnitt ?
Stand:26.03.25
 Figur(en)  Schauspieler*in  Synchronsprecher*in
Kasumi ‚Sobakasu‘ Sobata Tōko, Miura
Maho Yonaga Atsuko Maeda
Mutsumi Shinohara Marika Itō
Tsuyoshi Yashiro Kô Maehara
Junichi Sobata Hiroki Miyake
Hikaru Tendo Takumi Kitamura
Es gibt noch weitere Rollen.
Der Film ist nur im Original mit Untertitel (verschiedene Sprachen, aber auch Deutsch) verfügbar, es gibt keine Synchronfassung.

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#510 SundaySound – メタルは裏切らない (Metaru wa uragiranai)

Immer wieder sonntags *sing*SundaySound

In auf dem Wacken Open Air findet seit 20 Jahren das Finale des Metal Battle statt. Dabei handelt es sich um einen weltweiten – mittlerweile sind 62 Länder dabei – Bandwettbewerb für Metal-„Nachwuchs“-Bands.
Letztes Jahr, also 2023, hat die Band Phantom Excaliver aus Japan gewonnen.
Zum Glück durfte die Band dann dieses Jahr regulär dort spielen, denn ich wollte sie schon gerne hören…
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