Mein Senf zu: Tatort Meer – Verschollen

Sei gegrüßt.

Durch das Spiel „Planet A“ habe ich mich ja ein wenig auf der Homepage der Spielemacher*innen herumgetrieben.
Dabei bin ich dann auf „Tatort Meer“ gestoßen. Das sind Krimispiele – bisher gibt es zwei verschiedene Fälle – mit Umweltbezug. „Na, das klingt doch gut“, dachte ich mir und habe Fall 2 – der klang einfach interessanter für mich – in meinen Warenkorb geworfen.
Vor einer Weile haben wir dann meine Schwester samt Freundin eingeladen, um das Spiel zu testen. Wir sind nämlich alle große Escape-Games-Fans!

Allgemeine Infos

Verpackungstext (Auszug)Allgemeine Infoszusätzlich Erforderlich
Das Spielmaterial des Spiels "Tatort Meer: Falls 2 - Verschollen" ist vor dem Umschlag, also der Spieleverpackung, ausgebreitet zu sehen.
Quelle: Pressematerial des Verlags (Stand: 02.07.23, 17:00 Uhr)

Was ist passiert?
Das Segelschiff Jan van Gent transportiert Rum und Kaffee über die Weltmeere. Mitten auf dem Atlantik verschwindet die Matrosin Ronja Rack von Bord. Zwischen Ronja und der Crew gab es schon länger Spannungen. Kampfspuren an der Reling weisen auf ein bestimmtes Crewmitglied hin, doch das bestreitet alles.

Euer Auftrag:
Findet heraus, wer für Ronjas Verschwinden verantwortlich ist und deckt weitere Ungereimtheiten an Bord auf.

Das Spielmaterial des Spiels "Tatort Meer: Falls 2 - Verschollen" ist vor dem Umschlag, also der Spieleverpackung, ausgebreitet zu sehen.
Quelle: Pressematerial des Verlags (Stand: 02.07.23, 17:00 Uhr)
Titel  Tatort Meer – Fall 2: Verschollen
Verlag  Planet A / Denkriesen
Alter   ab 14 Jahren
Spieler  1 – 6 Spieler
Dauer  1,5 – 2,5 Stunden
EAN  4270001252746
Autor*innen Dorothee Hufer & Jonas Hufer
Gestaltung & Illustration  ?
    • Internetzugang
    • Handy / Telefon
    • Schreibzeug

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Mein Senf

Als erstes muss ich mal klar stellen: Krimi- und Escape-Spiele sind vom Prinzip her zwar ähnlich, aber doch recht verschieden. Ich möchte das hier nur kurz erläutern, damit nachher niemand enttäuscht ist. Bei einem Escape-Spiel löst man* ein Rätsel nach dem anderen um letztlich dem Setting zu entkommen. Beim Krimispiel dagegen bekommt man* alle Hinweise mehr oder weniger auf einmal und muss diese detektivmäßig auswerten.
Mir war dieser Unterschied ehrlich gesagt nicht klar. Das Ganze ist aber, wenn ich so drüber nachdenke, durchaus logisch…

Aber kommen wir zum Kern des Beitrages, zu meinem Senf zum Spiel selbst. „Tatort Meer“ basiert auf einer richtig coolen Grundidee: Umweltthemen mit einem Krimifall zu verknüpfen.
Leider waren die Umweltthemen eher… unterschwellig dabei. Ich kann nicht zu genau darauf eingehen, denn ich will ja nicht spoilern. Aber eine noch größere Konzentration auf die Umweltthematik hätte ich toll gefunden.

Trotzdem bietet „Tatort Meer – Fall 2: Verschollen“ – und sicher auch Fall 1 – eine Menge Spielspaß für Krimifans. Anfangs war ich etwas überfordert von dem ganzen Material und Input, aber es war cool sich da langsam reinzufuchsen und weiterzukommen. Vor allem die Kombination aus „analogem“ Material aus dem Spielumschlag und digitalem Material wie Websites oder auch Anrufen hat mich begeistert.

Das Spielmaterial ist dabei wirklich sehr gut durchdacht. Mit viel Liebe zum Detail wurden hier Karten, Broschüren, Fotos, Blogs und mehr erstellt. Gerade, dass so viel unterschiedliches dabei war, machte es besonders spannend, sich mit den Hinweisen zu beschäftigen. Das komplette Spielmaterial ist übrigens plastikfrei!

Ich denke, das  Alleinstellungsmerkmal ist aber dann doch wieder der Bezug zur Umwelt: „Tatort Meer – Fall 2: Verschollen“ ist „proudly supporting Sea Shepherd„.
Abgesehen davon, dass Sea Shepherd tatsächlich eine Rolle im Fall spielt, kann man* am Ende, wenn man* das Rätsel gelöst hat , eine Organisation auswählen, an die gespendet werden soll. Neben dem Verein Jordsand, der sich für den Schutz der Seevögel und der Natur einsetzt, konnte man* in diesem Fall eben auch Sea Shepherd auswählen. Als großer Sea Shepherd Fan finde ich das natürlich mega gut!

Alles in allem ist „Tatort Meer – Fall 2: Verschollen“ also doch irgendwie ein Umwelt-Krimispiel. Es macht Spaß und macht neugierig auf angerissene Themen. Außerdem bewirkt man* tatsächlich etwas Gutes, in dem man* am Ende bestimmt, für welche Organisation der Verlag spenden soll.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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