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Mein Senf zu: The Blacker the Berry

Sei gegrüßt.

Vor rund einem Jahr habe ich „Der Engel von Harlem“ von Kuwana Haulsey gelesen. Sie beschreibt darin „Die Lebensgeschichte der ersten farbigen Ärztin in New York“ (Untertitel des Buches). Besagte Ärztin war mit einigen Größen der Harlem-Renaissance befreundet, unter anderem mit Wallace Thurman.
Von eben diesem Wallace Thurman erschien dann im Herbst letzten Jahres der Klassiker „The Blacker the Berry“ von 1929 erstmals auf Deutsch. Kein Frage: Ich wollte das Buch unbedingt lesen. Wieder rund ein halbes Jahr nach Erscheinen war es nun endlich soweit: Über die Ostertage (ja, schon wieder ’ne Ecke her…) habe ich mich ins Harlem der 20er Jahre gestürzt.

Allgemeine Infos

InhaltsangabeEckdatenAutor*in
Cover "The Blacker the Berry" von Wallace ThurmanNew York, Ende der 1920er-Jahre: Emma Lou stürzt sich hoffnungsfroh ins pulsierende Harlem auf der Suche nach dem Glück. Die provinzielle Enge ihrer Heimatstadt in Idaho und das kalifornische College, wo sie wegen ihrer tiefschwarzen Hautfarbe stets ausgegrenzt wurde, hat sie hinter sich gelassen. Doch ihre Suche nach der großen Liebe und einer besseren Zukunft erweist sich als schwierig, denn auch in Harlem werden Menschen nach ihrer Hautfarbe klassifiziert. Emma Lou ist hin- und hergerissen zwischen ihren eigenen Vorurteilen, Träumen und Erwartungen…

– Klappentext
Cover "The Blacker the Berry" von Wallace Thurman

Titel  The Blacker the Berry
Autor*in  Wallace Thurman
Übersetzer*in  Heddi Feilhauer
Verlag  ebersbach & simon
ISBN  978-3-86915-246-2
Seiten  224
Erscheinungsdatum  18.08.2021
Preis  22,- €

Stand: 19.04.22, 19:18 Uhr

Wallace Thurman, geboren 1902 in Salt Lake City, studierte an der University of Southern California und ging nach dem Abschluss 1925 nach Harlem. 1926 wurde er Herausgeber der Zeitschrift The Messenger und gründete wenig später u.a. mit Langston Hughes und Zora Neale Hurston das literarische Magazin Fire!!, das zur wesentlichen Plattform der Harlem Renaissance wurde. Sein Theaterstück Harlem: A Melodrama of Negro Life in Harlem wurde 1929 am Broadway uraufgeführt. Er starb im Alter von nur 32 Jahren an Tuberkulose.

Verlagsangabe (Stand: 19.04.22, 19:18 Uhr)

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Mein Senf zu: Frauen Literatur

Sei gegrüßt.

Kennst du solche Bücher, die du in der Buchhandlung entdeckst, dann aber unsicher bist, ob du sie wirklich kaufen sollst?! Und dann schleichst du jedes Mal, wenn du wieder da bist um das Buch herum, wie ein Löwe um eine kranke Gazelle, unsicher, ob du wirklich zubeißen sollst? Mir ging es mit dem heutigen Buch „Frauen Literatur“ so.
Letztlich half mir mein Buchhändlerinnen-Status bei der Entscheidung, über Netgalley habe ich nämlich ein Leseexemplar vom Verlag bekommen. Und dann wollte ich es auch unbedingt lesen, wo ich es doch schon hatte. Und oh man…

Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Leseexemplar!

Allgemeine Infos

InhaltsangabeEckdaten
Cover vom Buch Frauen Literatur von Nicole SeifertSollte das Geschlecht des Schreibenden eine Rolle spielen bei der Lektüreauswahl? Natürlich nicht, würden wohl die meisten sagen. Und doch werden literarische Werke von Frauen seltener verlegt, besprochen und mit Preisen versehen. Das muss ein Ende haben. Nicole Seifert liefert das Buch zur Debatte – klug, fundiert und inspirierend.

Banal, kitschig, trivial – drei Adjektive, mit denen das literarische Schaffen von Frauen seit Jahrhunderten abgewertet wird. Während Autoren tausende von Seiten mit Alltagsbeschreibungen füllen und dafür gefeiert werden, wird Schriftstellerinnen, die Ähnliches unternehmen, Befindlichkeitsprosa vorgeworfen. Nicole Seifert ist angetreten, die frauenfeindlichen Strukturen im Literaturbetrieb aufzuzeigen. Denn von vielen von Frauen verfassten Büchern hören wir erst gar nicht, weil Zeitungs-, Radio- und Fernsehredaktionen und noch davor Buchverlage eine entsprechende Vorauswahl treffen. Vom Deutschunterricht bis zum Germanistikstudium ist der Autorinnenanteil noch immer verschwindend gering, und so lernen wir von Anfang an: Was literarisch wertvoll ist, stammt von Männern. Nachdem Nicole Seifert drei Jahre lang ausschließlich Literatur von Frauen – Klassiker wie Zeitgenössisches, Bekanntes wie Unbekannteres – gelesen hat, ist klar: Die vielbeschworene »Qualität« ist nicht das Problem. Im Gegenteil: Wir verpassen das Beste, wenn wir in unseren Bücherregalen nicht endlich eine Frauenquote einführen.

Cover vom Buch Frauen Literatur von Nicole Seifert

Titel  FRAUEN LITERATUR
Untertitel  Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt
Autor*in  Nicole Seifert
Verlag  Kiepenheuer & Witsch
ISBN  978-3-462-00236-2
Seiten  224
Erscheinungsdatum  09.09.2021
Preis  18,- € (Hardcover)

——
Stand: 04.03.2022

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Mein Senf zu: Ein einfaches Leben

Sei gegrüßt.

Das Buch, dass ich dir heute vorstellen möchte, habe ich im Rahmen des Online-Buchclubs „Japanliebe Leseratten“ gelesen. Es war also eher eine Empfehlung, der ich blind vertraut habe, als ein Buch, das ich mir selbst ausgesucht habe – wenn du verstehst was ich meine.
Da es aber im Rahmen eines Leseclubs, wo man sich ja untereinander austauscht, gelesen wurde – und das lesen daher auch irgendwie ein anderes ist – möchte ich auch den heutigen Beitrag etwas anders gestalten.

Während des Lesens habe ich dann immer wieder meine Eindrücke festgehalten. Teilweise enthalten diese Spoiler, teilweise auch nicht. Ob du meine Eindrücke während des Lesens, nachlesen möchtest, kannst du selbst entscheiden. Sie sind in Spoiler-Kästen verborgen. Ich werde Dinge, bei denen es sich nicht um Spoiler handelt auch so noch einmal festhalten.

Allgemeine Infos

KlappentextEckdaten
Sunja und ihre Söhne leben als koreanische Einwanderer in Japan wie Menschen zweiter Klasse. Während Sunja versucht, sich abzufinden, fordern Noa und Mozasu ihr Schicksal heraus. Der eine schafft es an die besten Universitäten des Landes, den anderen zieht es in die Spielhallen der kriminellen Unterwelt der Yakuza.

Titel  Ein Einfaches Leben
AutorIn  Min Jin Lee
Verlag  dtv
ISBN  978-3-423-14750-7
Seiten  552
Erscheinungsdatum  21. Februar 2020
Preis (Taschenbuch)  13,90 €

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Mein Senf zu: Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Sei gegrüßt.

Vor kurzem hatte ich so richtig große Lust auf japanische Romane. Ich habe ein paar vom SuB gelesen und mir ein paar gebrauchte (für mich neue) Bücher gegönnt. Eines der Bücher, die ich in Zuge dessen gelesen habe möchte ich dir heute gerne vorstellen.

Allgemeine Infos

KlappentextEckdaten
Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein…

 Titel  Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
 Autor  Genki Kawamura
 Verlag  C. Bertelsmann (Random House)
 ISBN  978-3-570-10335-7
 Seiten  192
 Erscheinungsdatum  23. April 2018
 Genre  Gegenwartsliteratur > Unterhaltung / Phantastik
 Preis (Hardcover)  18,- €

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Mein Senf zu: Pandatage

Sei gegrüßt.

Als ich im März ins Home-Office verschwand, habe ich mir noch fix ein Leseexemplar eingepackt, auf dass ich mich gefreut hatte, seit ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt hatte. Das Buch hat dann aber rund 3 Monate unbeachtet in meinem Zimmer herum gelegen, weil ich einfach keinen Nerv zum Lesen hatte. Schließlich habe ich das Buch aber doch zur Hand genommen und konnte es gar nicht mehr weglegen.

Allgemeine Infos

KlappentextEckdaten
Danny Malooley hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, läuft gar nichts mehr glatt. Sein kleiner Sohn Will hat aufgehört zu sprechen, Danny verliert den Job, und als ihm auch noch sein Vermieter mit Rausschmiss droht, kauft er von seinem letzten Geld ein Pandakostüm, um als Tanzbär Geld zu verdienen. Doch tanzen kann er leider auch nicht …
Als Pandabär verkleidet beobachtet Danny eines Tages, wie sein kleiner Sohn Will von anderen Jungen schikaniert wird, und schreitet ein. Will fasst Vertrauen in den vermeintlich fremden Panda. Und er spricht.

 Titel  Pandatage
 Autor  James Gould-Bourn
 Verlag  Kiepenheuer&Witsch
 ISBN  978-3-462-05364-7
 Seiten  384
 Erscheinungsdatum  02.05.2020
 Genre  Gegenwartsliteratur > Unterhaltung
 Preis  20,- € (Hardcover)

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{Erlebt} Ohne Probe ganz nach obe – April ’18

Sei gegrüßt.

In der Montagsfrage hatte ich es schon erwähnt: Am Montag waren mein Freund und ich gemeinsam mit zwei Freundinnen spontan bei einer Lesung. Dabei handelte es sich um eine ganz besondere Art Lesung, nämlich eine Spontanlesung.

Dabei kennen die Leser die Texte, die sie vorlesen nicht und machen das Ganze also ohne Vorbereitung.
Damit sie die Texte wirklich nicht kennen, darf das Publikum Texte, die nicht länger als 10 Minuten umfassen, mitbringen – gerne auch selbst geschrieben. Da habe ich natürlich Lunte gerochen – aber dazu gleich mehr. Lesen Sie den gesamten Eintrag »