Mein Senf zu: Empire Waist
Sei gegrüßt.
Aktuell habe ich Instagram von meinem Handy verbannt, weil ich einfach zu viel Zeit mit Reels verplempert habe. Dass daran aber halt auch nicht alles nur schlecht ist, zeigt mein heutiger Beitrag. Den Film den ich dir vorstellen möchte, hätte ich nämlich ohne einen Reel-Ausschnitt daraus, vielleicht nie – oder erst sehr viel später – entdeckt.
Trotzdem bleibt Instagram erstmal verbannt. Noch habe ich genügend andere Themen-Ideen auf Halde. *zwinker*
| Originaltitel | Empire Waist |
| Anbieter | Prime Video (zum Kaufen und Leihen; oder Gratiszeitraum beim Zusatzkanal ;-) ) |
| Produktionsland | USA (?) |
| Erscheinungsjahr(e) | 2024 |
| Spieldauer | 97 Minuten |
| Folgen | – |
| Genre | (Teenie)-Komödie, Drama |
| FSK | 12 |
| Regie | Claire Ayoub |
| Drehbuch | Claire Ayoub |
| Produktion | Justin Baldoni, Andrew Calof, Crystal Collins |
| Musik | Kovas |
| Kamera | Maria Rusche |
Stand: 30.03.26
| Figur(en) | Schauspieler*in | Synchronsprecher*in |
| Lenore Miller | Mia Kaplan | Zina Laus |
| Kayla | Jemima Yevu | Maresa Sedlmeir |
| Mark Miller | Rainn Wilson | Ole Pfennig |
| Rachel Miller | Missi Pyle | Melanie Manstein |
| Ms. Hall | Jolene Purdy | Katharina Friedl |
| Marcy | Daisy Washington | Laura Jenni |
| Tina | Holly McDowell | Leonard Rosemann |
| Diamond | Kassandra Tellez | Mia Durakovic |
Es gibt noch weitere Rollen.
Trailer
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Mein Senf
Das ist ein Teenie-Film, wie ich ihn sehen will!
Kein Glow-Up, weil das „hässliche“ Mädchen sich die Haare glättet und die Brille auszieht und das für ’nen Kerl.
Sondern ein Glow-Up, weil das schüchterne Mädchen selbstbewusst wird, sich akzeptiert wie sie ist und das einfach nur für sich selbst und ihre Träume – mit ein bisschen Hilfe von grandiosen Freund*innen. Preach, Girl!
„Empire Waist“ macht Spaß und zeigt ganz deutlich, dass jeder gut ist, so wie er ist. Es geht um Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Und um Mode als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Selbstbewusstsein ist sexy. Das ist einfach ein Fakt.
Mir gefällt es, wie das im Film transportiert wird. Es geht nicht darum, wie die Protagonist*innen aussehen, es geht darum, wie sie sich fühlen.
Dazu kommt dann noch Diversität – die trans* Figur wurde sogar mit einer trans* Schauspielerin besetzt, was großartig ist!
Natürlich sind auch Mobbing und gesellschaftliche Erwartungen und Schönheitsideale ein Thema. Es wird sehr deutlich gezeigt, wie diese von außen dazu beitragen unser Selbstbild zu formen. Wie es dazu kommt, dass (junge) Menschen ihren Körper hassen, obwohl damit nichts falsch ist.
Mein Kritikpunkt ist die etwas klischeehafte Rollenverteilung bei den Eltern. Der lustige, unterstützende Vater und die strenge, auf Äußerlichkeiten schauende Mutter.
Allerdings gefällt mir wiederum wie genau damit auch umgegangen wird. Sowohl zwischen den beiden Elternteilen, als auch zwischen ihnen und der Tochter.
Ich ordne „Empire Waist“ als Teenie-Film ein, weil es nun mal um High-School-Schüler*innen geht, aber der Film ist auch jenseits davon lohnenswert. Ich bin sicher kein Teenie mehr, aber mich hat der Film nicht nur sehr gut unterhalten, sondern auch tief berührt und zu Tränen gerührt.
Und ein Zitat daraus, möchte ich nicht nur mir persönlich mitnehmen, sondern auch dir weitergeben:
Seinen Körper zu lieben, so wie er ist, ist eine radikale Handlung.
Deine
Marina
(DarkFairy)
Quellen:
- https://www.imdb.com/de/title/tt15823456/fullcredits/?ref_=tt_ov_ql_1 (Stand: 30.03.26, 11:59 Uhr)
- https://www.synchronkartei.de/film/59954 (Stand: 30.03.26, 12:05 Uhr)

