Mein Senf zu: Vegan kochen mit nur 4 Zutaten

Sei gegrüßt.

Ich bin ja immer auf der Suche, nach neuen Rezeptideen, vor allem nach solchen, die einfach und schnell gehen – z.B. nach Feierabend. Da machte mich das heutige Kochbuch natürlich direkt neugierig, als ich es in der Verlagsvorschau entdeckte. Ich habe es mir also vorgemerkt, gekauft und direkt getestet.

Allgemeine Infos

InhaltsangabeEckdatenAutor*innen
Cover des Buches "Vegan kochen mit nur 4 Zutaten" aus dem Bassermann VerlagSchnell, einfach und gesund

Schluss mit langen Zutatenlisten! Dieses Buch verrät Ihnen wie Sie mit nur 4 Zutaten köstliche vegane Gerichte zaubern können. Ob Pancakes, Falafel, Karotten-Grünkohl-Quiche, Mousse au Chocolat oder Cookies – die süßen und pikanten Speisen kommen morgens, mittags und abends auf den Tisch. Mit praktischen Informationen zu veganer Ernährung und wie Sie tierische Nahrungsmittel gut ersetzen können.

– Klappentext
Titel Vegan kochen mit nur 4 Zutaten
Untertitel
Autor*in Delphine Lebrun
Fotos Charlotte Brunet
Illustrationen
Übersetzer*in Antje Seidel, trans texas publishing, Köln
Verlag Bassermann
ISBN 978-3-8094-5199-0
Seiten 96
Erscheinungsdatum 11.02.2026
Preis 7,99

Stand: 20.02.26, 9:23 Uhr

Delphine Lebrun arbeitete zunächst in der Welt der visuellen Kommunikation (Werbung, Verlagswesen, Internet), wo sie einen Sinn für Ästhetik und Komposition entwickelte. Heute verfolgt sie ihre Leidenschaft für das Kochen und schreibt erfolgreich Kochbücher.

Verlagsangabe online (Stand: 20.02.26, 9:26 Uhr)

Mein Senf

Ich bin so froh, dass die Quiche im Klappentext erwähnt wird. Die ist nämlich ein gutes Beispiel für die stellenweise – drücken wir es mal nett aus – großzügige Auslegen der Zahl vier. So braucht mensch für die entsprechende Quiche folgendes: Erstens Grünkohl, zweitens Karotten, drittens Seidentofu und viertens? Viertens braucht man Mürbeteig. Ich gebe zu, Mürbeteig ist jetzt nicht unbedingt super aufwendig, aber um ihn zu machen braucht mensch ja auch wieder mehrere Zutaten. Mürbeteig wächst ja nicht so an Bäumen.
Dieses Phänomen tritt an ein paar Stellen im Buch auf, in der Regel, wenn irgendwas gebacken wird. Allein ein Teig braucht wie gesagt mehr als eine Zutat. Ich bin aber bereit zuzugeben, dass es nicht sehr viele Rezepte sind, auf die ich mich hier beziehe und dass diese auch trotzdem noch recht einfach und schnell umzusetzen sind.

Aber nun erstmal ein Wort zum Aufbau. Neben zwei Grundrezepten (Mandelmus und der berüchtigte Mürbeteig) gibt es folgende Kategorien (in Klammern die Anzahl der Rezepte):

  1. Frühstück und Brunch (7)
  2. Vorspeisen (7)
  3. Hauptgerichte (14)
  4. Desserts (7)

Dazu gibt es eine kurze Einleitung inkl. Tabelle zu pflanzlichen Eiweißquellen und Saisonkalender sowie eine Seite mit Variationen für verschiedene Gerichte. Die Variationen sollten aber definitiv nicht überbewertet werden, dass ist so etwas wie „1 Spritzer Zitronensaft untermischen“ oder „30 g Kürbiskerne oder Sesam auf die Quiche streuen“.
Die Aufteilung gefällt mir aber ansonst sehr gut. Ein bisschen Inspiration für alles drumherum und der Fokus auf den Hauptgerichten. So wünsche ich mir das.

Was mich aber maßlos irritiert sind die Mengenangaben bei den Rezepten. Wie nur 40ml Flüssigkeit eine Suppe für 4 Personen ergeben soll ich mir ein Rätsel. Ich möchte das wirklich unbedingt testen, aber bisher kam ich leider noch nicht dazu.
Getestet habe ich aber das Rezept „Gegrillter Kürbis“. Ich hatte noch einen halben Hokkaido, der weg musste. Das Rezept braucht einen ganzen für 4 Personen, wir sind aber ja nur zu zweit. Also Rezept halbieren und fertig. Ich sag mal so: Wir waren froh, dass wir für abends nochmal essen geplant hatten. Mehr als ein kleiner Snack war das nicht. Aber vielleicht sind wir auch einfach nur extrem verfressen.

Alles in allem, ist das kleine Kochbuch für den geringen Preis in Ordnung. Mensch sollte nur vielleicht in der Lage sein, die Rezepte eher als Inspiration zu sehen und die Mengen anzupassen, sonst könnte es passieren, dass mensch hungrig vom Tisch geht.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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